Ohne Holland fahren wir zur WM…!

Der Wind vom Abend hat sich nachts zum Glück gelegt, jedoch war deutlich zu spüren, dass es irgendwann kühler wurde. Um halb drei liege ich hellwach im Zelt. Ich nehme meinen Schlauchschal, der als Schlafbrille umfunktioniert wurde herunter und schaue aus dem Zelt. Verrückt, wie hell es um diese Uhrzeit ist.

Nachts um 2:30 Uhr in Grönland

Ich mache nochmal die Augen zu, versuche zu schlafen. Wir haben einen langen Tag vor uns. Aber irgendwie klappt das nur so bedingt. Um sechs öffne ich wieder mein Zelt und jetzt scheint mir die Sonne ins Gesicht. Herrlich. Dann krieche ich aus meinem Schlafsack, alle sind noch in ihren Zelten. ich gehe zu der kleinen Bucht und nehme ein kleines Bad. Heute kostet das viel mehr Überwindung als gestern, vielleicht weil der See viel größer ist und noch ein kleines bisschen kälter? Vielleicht bin ich aber auch einfach zu müde für so viel Kälte. Aber ich habe gelernt und mummel mich dick ein, während so langsam Leben an der Katiffik Hütte erwacht, frühstücken wir bereits und die feuchten Sachen hängen in der Sonne. Wir wollen unbedingt vor der Gruppe los.

Morgenstimmung am Strand vor der Hütte

So ganz früh starten wir dann aber doch nicht, wir haben uns Zeot beim Frühstück gelassen um gut gestärkt in den Tag zu starten. Schließlich liegt heute ein schwieriger Abschnitt vor uns und wir wollen mindestens bis zum Kanucenter gehen, das 20 km entfernt liegt. Das Kanucenter wurde früher touristisch genutzt, da aber der erhoffte Andrang ausblieb, wurde es irgendwann nicht mehr genutzt und steht jetzt den Wandernden zur Verfügung – inklusive der Kanus, die einfach zurück gelassen wurden. Man liest überall, dass diese in einem miserablen Zustand sein sollen, dennoch wollen wir damit fahren, falls wir eins finden. Da die Hauptgehrichtung von Kangerlussuak nach Sisimiut ist, ist das etwas schwierig, da natürlich erstmal jemand aus entgegengesetzter Richtung kommen muss, um so ein Kanu wieder vom Ende des Sees zurück zu bringen. Was die beiden nicht wissen, ich aber bei Facebook gesehen habe, es gibt neue Kanus. Ich glaube fünf oder sechs Stück, so dass insgesamt also acht bis neun Kanus an dem See zu finden sein müssten.

Wir gehen durch den Sand am See entlang, hüpfen über ein kleines Rinnsal bevor es etwas höher am Hang entlang geht. Der Untergrund ist fest und trocken, es lässt sich wirklich gut laufen.

Ud dann kommt sie irgendwann, die schwierige Passage. Wir müssen ein Feld aus Felsblöcken durchqueren. Die gut einen Meter hochen Steine mit dem Rucksack zu überwinden, ist gar nicht so leicht und ich traue meinem operiertem Sprunggelenk noch gar nicht so viel zu. Vorsichtig klettere ich von Stein zu Stein, sehr darauf bedacht, durch den Rucksack nicht aus dem Gleichgewicht zu kommen. EInmal setze ich mich sogar hin, um einen hohen Stein hinunter zu springen. Wir finden natürlich wieder alles Mögliche an Knochenzeugs und manchmal ist es gar nicht so einfach, der spärlichen Markierung zu folgen. aber eigentlich müssen wir einfach nur in Ufernähe bleiben. Die Oberschenkel machen sich bemerkbar, aber eigentlich ist es doch eine willkommene Abwechslung für uns. Und: es ist nicht sumpfig.

durch die Felsblöcke zu kraxeln ist eine willkommene Abwechslung

Wir lassen die Steine hinter uns und gehen weiter am Hang entlang. Ein Schneehase hoppelt uns über den Weg. Der arme ist mit seinem weißen Fell aktuell so gar nicht getarnt. Unfassbar, wie warm es ist. Wir sind ca. 60 km vom Inandeis entfernt und es sind fast 20 °C. In Grönland, der Insel des ewigen Eises. So ewig ist das nur nicht. Schmilzt das Eis hier einmal, und das es das tut, ist offensichtlich, steigt der Meeresspiegel weltweit um mehrere Meter. Da müssen einige Länder zusehen, wo sie bleiben. Die Niederlande gibt es dann nicht mehr. Gruslig. Es geht etwas bergauf und die Aussicht ist bombastisch. der See unter uns leuchtet von tiefblau bis helltürkis und ist glasklar. Ich weiß nicht, wie oft ich den beiden sage, wie schön das aussieht.

Wir schwitzen vor uns hin und irgendwie herrscht bei uns eine gedrückte Stimmung. Schweigsam gehen wir hintereinanderher, jeder hat so sein Wehwehchen. Ich zum Beispiel habe mittlerweile einen so starken Sonnenbrand, dass ich meinen Pulli überziehen muss, um schlimmeres zu verhindern. Die Hose lasse ich hochgekrempelt, es ist so auch schon viel zu warm. Ich ärgere mich etwas, dass ich keine Sonnencreme dabei habe. Die Kraft der Sonne habe ich definitiv unterschätzt.

Ich suche unterwegs natürlich fleißig Blaubeeren, mit wenig Erfolg. Dafür sammelt Stefan mit mehr Erfolg Pilze- An einem kleinen Strand machen wir Pause und stecken die Füße ins Wasser, unser Ziel ist aber eigentlich ein etwas größerer Strand. Jetzt steigt die Stimmung auch wieder. Das Wasser ist glasklar und spiegelglatt, die Reflektion im Wasser ist unglaublich.

An dem nächsten Strand heißt es dann Mittagspause. Hier ist laut unserem Buch das Ende der Etappe zwei. Stefan baut sein Zelt auf, da dieses am Morgen nicht richtig getrocknet ist, ich bereite mein Footprint als Strandtuch vor, springe einmal kurz in den See und verkrieche mich unter ein Handtuch, das nun als kühler Sonnenschutz dient und mache ein Nickerchen, während Stefan die Pilze kocht, um sie mit einer Portion Trekkingessen zu kochen. Schmeckt gar nicht so übel. Im See finden wir einen ziemlich angegammelten Rentierschädel, das ist ein bisschen ekelig muss ich gestehen. Habe erstmal genug vom planschen. Wir faulenzen in der Sonne und genießen die Ruhe um uns herum, schöpfen Kraft und so sind 1,5 Stunden im Nu vorbei.

Mit neuer Energie und guter Laune gehen wir weiter, langsam aber stetig bergauf. An einer riesigen Steinsäule, die als Wegmarkierung gebaut wurde, machen wir einen Fotostop. Ich mache gerade ein Foto von Bernd, als er mir sagt, ich solle mich umdrehen. Was? „Dreh dich um, schnell!“ etwas unsicher drehe ich mich um? Will er mich verarschen? Und dann sehe ich es: Ein Rentier! Ein einsames Rentier mit einem riesigen Geweih, wie aus dem Bilderbuch. Es steht auf einem Felsen und beobachtet uns. Wir machen Fotos und Videos, natürlich bekommen wir es nicht so gut aufgenommen, da fehlt nun doch eine richtige Kamera. Es scheint nicht allzu beeindruckt von uns zu sein und so versuchen Bernd und ich, ihm langsam näher zu kommen. Als wir ca. 100 m entfernt sind, geht es ein paar Schritte zurück. Das scheint der Sicherheitsabstand zu sein, denn als wir stehenbleiben, bleibt es auch stehen. Ich bin ganz verzaubert von dieser Begegnung als wir wieder zurück zu der Steinsäule gehen. Das Rentier verschwindet in unsere Laufrichtung und ich habe Hoffnung, dass wir es nochmal sehen. Vielleicht sogar mehrere? Schließlich sind Rentiere ja Herdentiere.

Wir gehen weiter am See entlang, der Weg lässt sich gut gehen und wir kommen gut voran. Nach einer Weile erreichen wir eine Landzung, diese ist in unserem Buch als Etappenziel beschrieben. Es ist sehr windig und wir setzen uns am Hang für eine kleine Pause hin, hier pfeift der Wind nicht ganz so stark. Dennoch ziehen wir alle eine Schicht Kleidung über. Lange wollen wir hier nicht sitzen, die Wolken sind doch ganz schön dunkel.

Von hier haben wir einen schönen Blick über den See und die Strecke, die hinter uns liegt. Bernd entdeckt die Gruppe, die wir an der Katiffik-Hütte getroffen haben. Mit Blick in den Himmel schultern wir die Rucksäcke und gehen los, wir wollen die Hütte unbedingt vor ihnen erreichen, um uns ein Bett zu sichern, falls es anfängt zu regnen. Bis zur Hütte dürfte es noch gut eine Stunde zu gehen sein. Wir gehen erst an einem Haufen Rentiergeweihe vorbei, dann geht es runter ans Ufer. Und während ich damit beschäftig bin, Fotos zu machen und aufzupassen, dass ich in den Steinen am Ufer nicht umknicke, sprinten die beiden voran. Die bemerken gar nicht, dass sie mir davonlaufen. Ein bisschen schmunzeln muss ich ja schon. Gestern haben wir noch darüber diskutiert, dass die Etappen nicht länger als 15 km lang sein sollten und jetzt wird hier nach fast 20 km Vollgas gegeben. Und das nur, um in ein Bett in einer Hütte zu bekommen, in der maximal eine handvoll Leute sein können: Der Däne von gestern abend, der uns heute irgendwann überholt hat, das paar mit dem roten Zelt, das etwas bseits von der Hüte am Strand übernachtet hat und vielleicht noch jemand, falls jemand vor uns war und eine kurze Etappe einlegt. Kein Grund zur Panik eigentlich. Aber: Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht.

Nach einer halben Stunde erreichen wir das Kanucenter. Der bisher ruhige See schlägt nun kräftige Wellen vom Wind und ich bin doch ganz froh, dass wir diese Nacht ein richtiges Dach über dem Kopf haben werden.. Wir inspizieren die Hütte zunächst von außen. Keine Kanus, schade. Dafür allehand Gerät wenn viel Schnee da ist, wie Spitzhacke, Besen und Schaufel. Auch ein paar alte Paddel aus Holz, alles mögliche an Schnüren, Müllcontainer etc. Natürlich liegen wieder einige Geweihe und Beine rum. Ich schätze, an den Anblick muss ich mich gewöhnen.

Der Däne von gestern öffnet uns die Tür- Barry heißt er. Sonst ist niemand da. Das Kanucenter ist echt riesig, es gibt 2 Schlafsäle mit jeweils acht Betten sowie zusätzlich fünf Betten im Gemeinschaftsraum. Es mieft ganz schön nach Toilette. Wir beschließen, mit Barry in dem Schlafraum neben der Eingangstür zu schlafen, sollte die Gruppe noch auftauchen. Falls nicht, werden wir uns aufteilen um etwas Privatsphäre zu haben. Bernd erklärt sich bereit, den Toilettenbeutel nach draußen in die dafür vorgesehene Kiste zu bringen, das hat definitiv schon länger keiner mehr gemacht und ich erkläre ihn dafür zum Held des Tages.

In der Hütte gibt es neben den Betten (zum Teil mit Schaumstoffmatratzen) außerdem noch zwei Gitarren, eine Kochnische mit Spülbecken und einen großen Tisch mit Bänken. Und Sonnencreme! Das rettet mich. Nachdem ich mich eingecremt habe, um die Haut etwas mit Feuchtigkeit zu verorgen, landet sie direkt im Deckelfach meines Rucksacks. Auch wenn es eine riesen Flasche ist. Im Regal in der Küche gibt es ein paar Sachen zum putzen, Couscous, Trockenobst mit Erdnüssen, Haferflocken, Nudeln, Milchpulver und Hundefutter. Letzteres erklärt vielleicht die Spuren, die wir ein paar mal auf dem Boden gesehen haben. Außerdem gibt es, das hatte ich bereits bei facebook gesehen, eine Solaranlage mit mehreren Batterien. Es lohnt sich also, einen Stecker mitzunehmen. Zum Glück habe ich daran gedacht und so laden wir alles auf, was wir dabei haben, obwohl das echt ncht viel ist, weil wir bisher ganz gut mit dem tragbaren Solarpaneel von Bernd zurecht gekommen sind. Aber wer weiß, wie das Wetter in der nächsten Zet so wird. Laut Wetterbericht von vor drei Tagen, soll es ab jetzt schlechter werden und regnen.

Die Gruppe ist immer noch nicht zu sehen und wir glauben auch nicht mehr, dass sie noch kommen, schließlich müssten wir sie so langsam am Seeufer sehen. Also teilen wir uns etwas auf. Stefan bleibt bei Barry im Schlafraum, Bernd nimmt ein Bett im Gemeinschaftsraum und ich beziehe den hinteren Schlafsaal. Es gibt sogar Vorhänge, die recht gut abdunkeln. Ich lege mir zwei Matratzen übereinander und bereite darauf meine unaufgeblasene Matte als Bettlaken auf, so ganz einladend wirken die Matratzen nämlich nicht. Ich glaube ich werde sehr sehr gut schlafen.

Wir sitzen am Tisch und „kochen“ gemeinsam. Unser Tütenessen wird mit etwas Couscous aufgepimpt. Barry kommt aus Dänemark und erzählt uns viel über Grönland, zum Beispiel dass in Dänemark die Grönländischen Städte oft noch mit ihrem alten dänischem Namen genannt werden, dass es ein „Hausrentier“ gibt, welches noch da war, kurz bevor wir angekommen sind. Dass die Rentiere und Moschusochsen jetzt vermutlich weiter zurück ziehen, da am 01. August die Jagdsaison beginnt und noch einiges mehr. es ist wirklich interessant und wir verstehen uns gut. Ich kritzel im Gästebuch herum und schaue immer mal wieder aus dem Fenster, auf der Suche nach dem Rentier, leider ohne Erfolg. Der Wind hat sich etwas gelegt und geregnet hat es bisher auch noch nicht. Wir trinken Ingwertee, unser kleines Abendritual, bevor wir ins Bett gehen. Es ist recht spät, ca. 22:00 Uhr und dank der Vorhänge ist es bei mir so dunkel, dass ich die Laterne, die auf dem Tisch stand, brauche, um mein Bett zu finden

Hier ist das Video dazu!

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Ich war kurz davor in die Lavapools zu hüpfen, aber irgendwie auch nur fast 😅
Und dann geht es auch schon wieder bergab. Es geht runter von der Straße auf einen kleinen Trampelpfad, den vermutlich schon sehr lange niemand mehr benutzt hat. Und auf einmal fängt es an zu schütten. Innerhalb von Sekunden bin ich nass bis auf die Haut. Ich hocke mich unter einen einsamen, niedrigen Baum, der etwas in den Weg ragt. Der Regen wird nicht weniger und wirklich viel Schutz bietet der Baum auch nicht. Zähneknirschend gehe ich weiter, der Weg wird immer schmaler und die Abhänge steiler. Hier und da muss ich etwas kraxeln. Ein bisschen mulmig ist mir mit meinen nassen, matschigen Schuhen dabei schon. Und auf einmal sehe ich die Felsen von Janela. Da hätte ich mir den Stopp auch sparen können. Anstatt weiter zum Strand abzusteigen, beschließe ich, die Route etwas abzukürzen. Und lande auf einer kleinen Nebenstraße, die wegen Steinschlaggefahr für Autos (?) gesperrt ist. Und hier liegen ordentlich Steine herum. Aufmerksam gehe ich weit am Rand entlang. Hoffentlich kracht nicht ausgerechnet jetzt etwas herunter. Nach fast 10 Kilometern mit gut 500 Höhenmetern komme ich erschöpft wieder in Porto Moniz an. Und ich kann erahnen, dass das hier ein ganz schönes Weihnachts-Wonderland ist, wenn es dunkel ist.
Ich finde zum Glück einen kostenlosen Parkplatz in der Nähe meiner Unterkunft, besorge schnell etwas zum Kochen für den Abend in einem kleinen Supermarkt und bin immer noch unschlüssig. Das Wetter scheint sich etwas stabilisiert zu haben, Badewetter ist natürlich nicht. Ach was soll’s, ich bin zum Wandern hier, denke ich. Im Auto schlüpfe ich in meine Wandersachen, suche schnell eine Route aus und marschiere los. Immer bergauf. Schnell bin ich außer Atem. Wer baut solche Straßen? Und wer fährt diese Straßen mit dem Auto hoch? Aber ich werde schnell mit wunderbaren Aussichten auf Porto Moniz und das Meer belohnt. Ich komme durch einen kleinen Ort, in dem mich von einem Garagendach ein Hund so böse anbellt, dass ich Angst habe, er könnte herunterspringen und mich anfallen. Ich versuche ihn nicht zu beachten und gehe zügig weiter. Die Wege sind nicht immer ganz leicht zu finden und manchmal wundere ich mich etwas über die Streckenführung.
Als nächstes geht es zum Praia da Ribeira da Janela, einem malerischen Strand in der Nähe des kleinen Dorfes Ribeira da Janela. Dieser Strand zeichnet sich durch seine wilde und natürliche Schönheit aus, die von dramatischen Felsformationen und der rauen See des Atlantiks geprägt ist. Die markanten Felsformationen im Wasser, die steil aus dem Meer ragen, verleihen dem Ort einen einzigartigen, fast mystischen Charme. Der Strand selbst besteht hauptsächlich aus Kieselsteinen und großen Felsen, was ihm einen unberührten und natürlichen Charakter verleiht.
Weiter geht es nach Seixal. Die charmante Stadt bot mir während meines kurzen Zwischenstopps eine eindrucksvolle Kulisse. Obwohl die berühmten Lavapools aufgrund der stürmischen See an diesem Tag nicht begehbar waren (und mir wäre es vermutlich sowieso viel zu kalt gewesen), konnte ich dennoch die raue Schönheit und die kraftvolle Energie des Atlantiks erleben. Schon bei meiner Ankunft spürte ich den wilden Charme von Seixal. Die hohen Wellen, die gegen die schwarzen Lavaklippen prallten, erzeugten eine dramatische und zugleich faszinierende Atmosphäre. Auch wenn das Schwimmen in den natürlichen Pools nicht möglich war, genoss ich den Anblick des tosenden Meeres, das die Küste in ein wildes Schauspiel verwandelte. Die Stadt selbst strahlt eine gemütliche und einladende Atmosphäre aus. Die kleinen Gassen und die traditionellen Häuser mit ihren roten Dächern spiegeln den authentischen Charakter Madeiras wider. Bei einem Spaziergang durch den Ort entdeckte ich charmante Cafés und Restaurants, in denen man es sich sicher sehr gut gehen lassen kann. Und eine Straße mit 33 % Steigung! Besonders beeindruckend war der Blick vom Ufer aus auf die steilen, grün bewachsenen Klippen, die sich majestätisch über dem Atlantik erhoben. Seixal ist auch einer der wenigen Orte auf Madeira, die einen Strand haben.
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