Eigentlich wollte ich den 3-Türme-Weg in Hagen schon ganz lange gegangen sein, aber oft zieht es einen ja dann doch wo ganz anders hin. Hier ist aber nun der schöne 11,6 km lange Rundweg mit rund 385 Höhenmetern.

Hagen ist eine kreisfreie Großstadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Sie liegt am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets und ist die größte Stadt in Südwestfalen. Hagen wird oft als „das Tor zum Sauerland“ bezeichnet. 

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hagen

Zurecht, wie ich finde. Hier hat man wunderbare Aussichten in Richtung Sauerland, während man auch noch die Industrie des Ruhrgebiets spürt.

Tourdaten

  • Art der Tour: Rundwanderweg
  • Start: Hagen
  • Schwierigkeit: Mittelschwer, gute Grundkondition erforderlich, leicht begehbare Wege, kein besonderes Können erforderlich
  • Strecke: 11,6 km
  • Aufstieg: 385 m
  • Abstieg: 385 m
  • höchster Punkt: 370 m ü. NN

Der 3-Türme-Weg ist ein Premiumwanderweg im Mittelgebirge und kann von mehreren Orten gestartet werden. Mein Start war am Stadtgarten, ich denke, das dies auch der gängige Ausgangspunkt ist. Hier kann man bis zu drei Stunden kostenlos parken, für uns hat es inklusive Pause so gerade gereicht. Natürlich ist auch eine Anreise mit dem öpnv möglich, hier bietet sich der Hauptbahnhof an, von dort sind es noch ca. 1,5 km Fußweg.

Der Weg ist gut markiert, ein eingekreistes T. Am Start gibt es eine Informationstafel mit allerhand wissenswertem über den Weg.

Informationen rund um den 3-Türme-Weg
Die Route des 3-Türme-Weges

Wir folgen dem Weg im Uhrzeigersinn. Gleich zu Anfang geht es über eine kleine Straße durch eine Kleingartenanlage gut bergauf. Man wird aber auch mit einem Ausblick über die Stadt Hagen belohnt.

Blick über Hagen

Kurz darauf geht es in den Wald. Und obwohl es erst August ist, sieht es hier doch sehr herbstlich aus. Durch die Trockenheit sind viele Blätter abgefallen und durch das Rascheln des Laubes fühlt es sich schon ein bisschen nach Herbstspaziergang an, auch wenn die Temperaturen überhaupt nicht herbstlich sind.

Sommerlaub

Es ist nur ein kurzes Waldstück, dann kommt man auf eine große Wiese, auf dem der erste der drei namensgebenden Türme steht: der Bismarckturm. Der Turm ist einer der größten Bismarcktürme und schon fast 120 Jahre alt. Er kann an manchen Tagen auch bestiegen werden. Wir haben keinen solchen Tag erwischt, aufgrund der Corona-Pandemie werden die Öffnungszeiten aktuell sehr kurzfristig festgelegt und bekannt gegeben. Macht aber auch nichts, 74 Stufen gespart. Ha.

Der Weg führt am Turm vorbei, wieder in den Wald. Nach kurzer Zeit erreicht man einen weiteren Turm, der zählt aber nicht.

Funkturm

Es geht ein Stück am hang entlang, der Weg ist von jungen Bäumen gezäumt und wirklich schön.

3-Türme-Weg

Man kommt auf eine Forststraße, am Wegesrand gibt es allerlei zu entdecken.

Man verlässt die Straße mit einer schatfen Rechtskurve. Es geht weiter bergauf, mit einer knackigen Steigung.

Dann erreichen wir den 2. Turm des Weges, den Kaiser-Friedrich-Turm. Er befindet sich am höchsten Punkt des Weges und ist der höchste Aussichtspunkt in Hagen. In seiner jetzigen Form ist er 110 Jahre alt. Am Turm befindet sich ein Restaurant, an dem wir auf der großen Terrasse das Wetter, ein kühles Radler, leckeres Essen und die Aussicht genießen. Achtung, nur Barzahlung möglich!

Auch dieser Turm kann begangen werden: mo-mi, fr-sa ab 12:00 Uhr bis zum Einbruch der Dunkelheit, an Sonn- und Feiertagen ab 11.00 Uhr. Donnerstags ist der Turm geschlossen (außer an Feiertagen).

Gut gestärkt folgt das Stück bis zum nächsten Turm. Auch hier ein Mix aus Waldwegen und Forststraßen. Das nächste Ziel ist der Eugen-Richter-Turm. Dieser befindet sich an der Sternwarte Hagen, welche wegen der Corona-Pandemie geschlossen ist. Eine Besichtigung des Turms ist deswegen aktuell nicht möglich (normalerweise bekommt man dort den Schlüssel für den Turm). Der Eugen-Richter-Turm ist eine achteckige Doppelturmanlage.

Eugen-Richter-Turm

Das letzte Stück zurück zum Ausgangspunkt ist flach und recht unspektakulär.

Insgesamt ist der 3-Türme-Weg ein abwechslungsreicher Rundweg der den Namen Premiumwanderweg zurecht trägt. Wer mag, kann auch Stempel im Wanderpass sammeln, Ferngläser ausleihen oder geführte Wanderungen buchen. Infos dazu gibt es auf der offiziellen Homepage des Weges.

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Als nächstes geht es zum Praia da Ribeira da Janela, einem malerischen Strand in der Nähe des kleinen Dorfes Ribeira da Janela. Dieser Strand zeichnet sich durch seine wilde und natürliche Schönheit aus, die von dramatischen Felsformationen und der rauen See des Atlantiks geprägt ist. Die markanten Felsformationen im Wasser, die steil aus dem Meer ragen, verleihen dem Ort einen einzigartigen, fast mystischen Charme. Der Strand selbst besteht hauptsächlich aus Kieselsteinen und großen Felsen, was ihm einen unberührten und natürlichen Charakter verleiht.
Weiter geht es nach Seixal. Die charmante Stadt bot mir während meines kurzen Zwischenstopps eine eindrucksvolle Kulisse. Obwohl die berühmten Lavapools aufgrund der stürmischen See an diesem Tag nicht begehbar waren (und mir wäre es vermutlich sowieso viel zu kalt gewesen), konnte ich dennoch die raue Schönheit und die kraftvolle Energie des Atlantiks erleben. Schon bei meiner Ankunft spürte ich den wilden Charme von Seixal. Die hohen Wellen, die gegen die schwarzen Lavaklippen prallten, erzeugten eine dramatische und zugleich faszinierende Atmosphäre. Auch wenn das Schwimmen in den natürlichen Pools nicht möglich war, genoss ich den Anblick des tosenden Meeres, das die Küste in ein wildes Schauspiel verwandelte. Die Stadt selbst strahlt eine gemütliche und einladende Atmosphäre aus. Die kleinen Gassen und die traditionellen Häuser mit ihren roten Dächern spiegeln den authentischen Charakter Madeiras wider. Bei einem Spaziergang durch den Ort entdeckte ich charmante Cafés und Restaurants, in denen man es sich sicher sehr gut gehen lassen kann. Und eine Straße mit 33 % Steigung! Besonders beeindruckend war der Blick vom Ufer aus auf die steilen, grün bewachsenen Klippen, die sich majestätisch über dem Atlantik erhoben. Seixal ist auch einer der wenigen Orte auf Madeira, die einen Strand haben.
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